Nächste Woche ist es soweit: Die Branche trifft sich in der Station Berlin. Für mich ist der BDEW-Kongress immer auch ein Spiegel dessen, was die Stadtwerke und Energieversorger, mit denen ich arbeite, gerade wirklich bewegt. Diesmal sind es drei Themen, die ich mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen werde.
Dekarbonisierung der Wärme — vom Konzept zur Umsetzung
Die kommunale Wärmeplanung ist in vielen Stadtwerken längst kein Papiertiger mehr — sie ist komplexeste Investitionsentscheidung seit Jahrzehnten. Eine Vielzahl von Aspekten und Herausforderungen flankiert diese Projekte. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen in den beiden Themensessions „Knackpunkte der Wärmewende“ und „Die konkrete Umsetzung der Wärmewende“ (Themenwelt D, jeweils Mi. 11:35 und 16:15 Uhr) diskutiert werden. Praxis — keine Theorie, sondern gelebte Transformation; genau das wird vor Ort gebraucht.
KI — nicht als Hype, sondern als Managementfrage
KI ist in der Energiewirtschaft angekommen, aber noch längst nicht verdaut. Die Session „Zukunft sichern mit KI: Kultur, Prozesse und Mensch im Fokus“ (Themenwelt D, Do. 09:10 Uhr) holt mich mitten in der Arbeit ab: Wenn ich mit Kunden z.B. an Steuerungs- und Berichtskonzepten arbeite, ist die eigentliche Frage selten die Technologie — sie ist, wie Menschen und Prozesse mitziehen. Dazu kommt die Session „Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie für Stromnetze“ (Mi. 11:35 Uhr), die den operativen Anwendungsfall und das große Potenzial von KI im Netzbetrieb adressiert.
Resiliente kritische Infrastrukturen — eine Frage, die bleibt
Resilienz ist keine Zukunftsfrage mehr — sie ist operative Anforderung. Die Session „Kritische Infrastrukturen in Zeiten globaler Unsicherheit“ (Do. 10:55 Uhr) und das Ukraine-Panel im Plenum liefern dazu den geopolitischen Rahmen.
Was mich darüber hinaus bewegt: In der Praxis sehe ich, dass die Erkenntnis dem konkreten Handeln oft noch voraus ist, selbst wenn Lösungsbausteine zur Verfügung stehen. Z.B. das 450-MHz-Netz von der Versorger-Allianz 450 deckt seit Ende 2025 über 90 Prozent des Bundesgebiets ab und ist speziell für den schwarzfallfesten KRITIS-Betrieb ausgelegt. Das Netz ist da. Wie es den Weg in eine breitere Nutzung findet, würde ich gerne in Berlin diskutieren.
Viele Unternehmen stehen aktuell vor vergleichbaren strategischen Fragestellungen: Geschäftsmodelle weiterentwickeln, Prozesse effizienter gestalten, neue Geschäftsfelder erschließen. Dies gilt insbesondere in einer Phase anhaltender Unsicherheit und Dynamik, wie sie Europa und die Welt derzeit prägt.
Im persönlichen Austausch mit Verantwortlichen zeigt sich dabei immer wieder ein bemerkenswerter Befund: Die notwendigen Erkenntnisse sind häufig bereits vorhanden.
Die Probleme sind bekannt
Handlungsfelder sind identifiziert und benannt
Strategische Stoßrichtungen sind definiert – ebenso Projekte und Maßnahmenpläne
Das ist zunächst eine gute Nachricht. Es bedeutet: Die Ausgangsbasis stimmt. Die weniger gute Nachricht ist: Sie ist keine hinreichende Bedingung für Erfolg. Denn die eigentliche Herausforderung liegt nicht im „Was“, sondern im „Wie“.
Die Knowing-Doing Gap
Die Managementforschung beschreibt dieses Phänomen seit Jahren als Knowing-Doing Gap – die Lücke zwischen Wissen und Handeln. Empirische Studien zeigen ebenfalls: Selbst bei klar definierten Zielen scheitert die Umsetzung häufig an Komplexität, mangelnder Abstimmung und unzureichender Priorisierung.
Organisationen, die Transformation wirksam vorantreiben, unterscheiden sich daher weniger durch überlegene Strategien als durch ihre Fähigkeit, diese konsequent in Ergebnisse zu überführen.
Typische Erfolgsfaktoren sind:
Übersetzung strategischer Ziele in konkrete, steuerbare Arbeitspakete
Konsequentes Nachhalten von Fortschritt und Ergebnissen
Leistungsfähiges, erfahrenes Projektmanagement
Verbindliche Verantwortlichkeiten mit klarer Entscheidungskompetenz
Das unterstreicht: Umsetzung – lange Zeit der unterschätzte „Wurmfortsatz“ der Strategie – ist kein Selbstläufer, sondern eine eigenständige Disziplin. Sie erfordert neben fundiertem Prozess- und Digitalisierungsverständnis vor allem exzellente Projektmanagement-Kompetenz.
Warum Umsetzung im Stadtwerke-Umfeld besonders anspruchsvoll ist
Gerade kommunale Energieversorger bewegen sich in einem besonders anspruchsvollen Spannungsfeld:
Regulatorische Anforderungen sowie politische Einbindung und Abhängigkeiten
Begrenzte personelle Ressourcen jenseits des operativen Tagesgeschäfts
Parallel laufende Transformationsanforderungen in mehreren Unternehmensbereichen
Diese strukturellen Rahmenbedingungen führen häufig dazu, dass relevante Themen zwar erkannt werden, im operativen Alltag jedoch nicht die notwendige Priorität und Konsequenz in der Umsetzung erfahren. Es handelt sich dabei weniger um ein „Nicht-Können“ als um strukturelle Umsetzungshemmnisse.
Veränderte Anforderungen an Beratung
Auch die Rolle externer Unterstützung muss sich an diese Realität anpassen. Klassische Beratung hat lange darauf fokussiert, Strategien zu entwickeln und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Zunehmend wird jedoch deutlich: Der eigentliche Mehrwert entsteht erst in der Umsetzung.
Das bedeutet konkret:
Strukturierung und Operationalisierung vorhandener Erkenntnisse
Übersetzung in konkrete, umsetzbare Maßnahmen und Projekte
Übernahme von Verantwortung in der Umsetzung
Sicherstellung von Verbindlichkeit und messbarem Fortschritt
In der Praxis heißt das: Nicht die nächste Studie ist entscheidend. Nicht das nächste Strategiepapier. Entscheidend ist die Fähigkeit,
Themen klar zu fokussieren
Entscheidungen wirksam umzusetzen
Ergebnisse transparent und nachvollziehbar zu machen
Gerade kleine und mittlere Stadtwerke hatten in der Vergangenheit nur begrenzt Zeit und Muße für umfangreiche Strategiepapiere und aufwändige Präsentationsformate. Eine konsequent umsetzungs- und ergebnisorientierte Beratung mit pragmatischen Ansätzen, die schnell Wirkung entfalten und konkrete Fortschritte ermöglichen, bietet neue/ andere Perspektiven. Dabei geht es nicht um eine dauerhafte externe Steuerung, sondern um gezielte, projektbasierte Unterstützung mit klar definiertem Zielbild.
Damit rücken auch andere Kompetenzen von Beratenden in den Mittelpunkte des Interesses: Vertieftes Branchen- und Geschäftsverständnis wird wichtiger, ebenso gewinnen exzellente Projektmanagement-Fähigkeiten an Bedeutung. Die reine Generierung und Aufbereitung von Wissen tritt in die zweite Reihe. Entscheidend ist nicht mehr die Qualität der Analyse, sondern die Fähigkeit, Umsetzung zu strukturieren, zu steuern und erfolgreich abzuschließen.
Fazit
Viele Energieversorger stehen nicht vor einem Erkenntnisproblem, sondern vor einer Umsetzungsaufgabe. Umsetzungskompetenz ist kein „weiches Thema“, sondern ein zentraler Wettbewerbsfaktor.
Die gute Nachricht: Diese Herausforderung ist lösbar – mit klarer Struktur, einem pragmatischen Vorgehen und gezielter Unterstützung dort, wo interne Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen. Voraussetzung ist jedoch ein Beratungsansatz, der sich nicht auf Konzepte beschränkt, sondern konsequent Ergebnisse in den Mittelpunkt stellt und Beratende mit den erforderlichen Fähigkeiten zur Verfügung stellt..
Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, geht selten nur eine Arbeitskraft verloren. Oft verschwindet gleichzeitig ein erheblicher Teil dessen, was den Unterschied im Alltag macht: Erfahrung, Kontextwissen, gewachsene Netzwerke und ein Gefühl dafür, „wie die Dinge hier wirklich funktionieren“.
Studien zeigen, dass Unternehmen bei ungeplantem Mitarbeiterwechsel bis zu 30–50 % des relevanten Erfahrungs- und Kontextwissens verlieren können . Trotzdem wird Wissenstransfer in vielen Organisationen noch immer erstaunlich traditionell gehandhabt. Wahlweise erfolgt ein informeller Wissenstransfer „auf Zuruf“, eine unstrukturierte Einarbeitung durch „Mitlaufen“ oder eine frontal-instruktive Wissensvermittlung als „Druckbetankung“. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Wissen ist jedoch mehr als Information – und genau hier beginnen die eigentlichen Probleme.
Fehler 1: Wissenstransfer wird mit Dokumentation gleichgesetzt
Ein häufiger Fehler besteht darin, Wissenstransfer mit Dokumentation gleichzusetzen. Es entstehen umfangreiche Übergabedokumente, Prozessbeschreibungen oder Leitfäden. Diese sind oft gut gemeint, manchmal sogar sehr detailliert – und dennoch nur begrenzt hilfreich. Sie beschreiben, was getan wird, aber selten, warum etwas so gemacht wird, welche Zusammenhänge dahinterstehen oder worauf es in kritischen Situationen wirklich ankommt. Genau diese Aspekte entscheiden jedoch darüber, ob jemand handlungsfähig wird oder nicht.
Wissen lässt sich nicht einfach „aufschreiben und übergeben“. Es entsteht im Tun, im Austausch und im Kontext. Wer Wissenstransfer ernst nimmt, muss daher über reine Dokumentation hinausgehen und Räume schaffen, in denen Wissen erlebt, diskutiert und angewendet werden kann.
Fehler 2: Fokus auf Aufgaben statt auf Kontext
Ein zweiter, ebenso typischer Fehler zeigt sich in der Perspektive des Transfers. Neue Mitarbeitende interessieren sich verständlicherweise zunächst dafür, was sie konkret tun sollen. Viele Übergaben greifen genau das auf und konzentrieren sich auf Aufgaben, Prozesse und Abläufe. Was dabei häufig fehlt, ist das große Ganze. Ohne Kontext bleiben Tätigkeiten isoliert und schwer einzuordnen. Das führt dazu, dass selbst einfache Abweichungen oder Sonderfälle schnell zur Herausforderung werden.
Erfolgreicher Wissenstransfer beginnt deshalb nicht mit der Frage „Was ist zu tun?“, sondern mit „Warum gibt es diese Aufgabe überhaupt?“ und „Wie hängt sie mit anderen Bereichen zusammen?“. Erst wenn diese Zusammenhänge klar sind, entsteht Orientierung. Ein bewährter Ansatz ist hier die Arbeit mit sogenannten Wissenslandkarten. Sie machen sichtbar, in welchem Umfeld sich eine Rolle bewegt, welche Stakeholder relevant sind, welche Prozesse ineinandergreifen und wo kritische Schnittstellen liegen. Damit entsteht ein Gesamtbild, das weit über einzelne Tätigkeiten hinausgeht.
Fehler 3: Implizites Wissen bleibt unsichtbar
Ein besonders kritischer Punkt im Wissenstransfer ist das implizite Wissen. Der größte Teil dessen, was erfahrene Mitarbeitende auszeichnet, ist nicht dokumentiert. Es zeigt sich in Entscheidungen, in Einschätzungen, im Umgang mit Ausnahmen und in informellen Abläufen. Dieses Wissen wird selten bewusst artikuliert – und geht genau deshalb besonders schnell verloren.
Wer Wissenstransfer auf explizite Inhalte beschränkt, übersieht diesen entscheidenden Teil. Um implizites Wissen zugänglich zu machen, braucht es gezielte Gespräche, Reflexion und oft auch eine externe Moderation. Es reicht nicht zu fragen, was jemand tut. Entscheidend ist vielmehr, zu verstehen, woran jemand erkennt, ob etwas funktioniert, welche Erfahrungen hinter bestimmten Entscheidungen stehen und welche Muster sich über die Zeit entwickelt haben.
Fehler 4: Kein strukturierter Prozess
Ein weiterer Fehler liegt in der fehlenden Struktur. Wissenstransfer wird häufig erst dann zum Thema, wenn es bereits zu spät ist. Übergaben erfolgen unter Zeitdruck, ohne klaren Plan und ohne definierte Ziele. In solchen Situationen wird zwangsläufig selektiv und lückenhaft gearbeitet. Wichtige Themen bleiben unerwähnt, während andere überproportional viel Raum einnehmen.
Dabei zeigt die Praxis, dass Wissenstransfer deutlich wirksamer ist, wenn er als strukturierter Prozess verstanden wird. Ein klarer Ablauf – von der Zielklärung über die Identifikation relevanter Wissensbereiche bis hin zur Planung konkreter Transfermaßnahmen – sorgt dafür, dass nichts Wesentliches übersehen wird. Gleichzeitig schafft er Transparenz für alle Beteiligten und ermöglicht es, den Fortschritt nachvollziehbar zu gestalten.
Fehler 5: Passive Rolle der Wissensempfangenden
Oft unterschätzt wird auch die Rolle derjenigen, die Wissen aufnehmen sollen. In vielen Fällen bleibt der Wissenstransfer einseitig: Der eine erklärt, der andere hört zu. Diese Logik entspricht eher klassischer Wissensvermittlung als tatsächlichem Lernen. Nachhaltiges Verstehen entsteht jedoch nicht durch Zuhören, sondern durch aktives Auseinandersetzen.
Erfolgreicher Wissenstransfer lebt davon, dass der Wissensempfänger eine aktive Rolle übernimmt. Das bedeutet, Fragen zu stellen, Zusammenhänge selbst zu erschließen, Prioritäten zu setzen und Wissen gezielt einzufordern. Lernen wird damit zu einer „Hol-Aktivität“ und nicht zu etwas, das passiv konsumiert wird . Besonders wirksam ist es, wenn Transfer nicht in Form von Präsentationen, sondern entlang konkreter Aufgaben und realer Problemstellungen erfolgt.
Die gute Nachricht ist: All diese Fehler sind vermeidbar. Und der Nutzen eines strukturierten Vorgehens ist erheblich. Studien zeigen, dass strukturierte Wissenstransfers deutlich effektiver sind, die Einarbeitungszeit verkürzen und Fehler reduzieren können . Gleichzeitig steigt die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, weil sie schneller handlungsfähig werden und sich sicherer im neuen Umfeld bewegen.
Wenn morgen eine Schlüsselperson Ihr Unternehmen verlässt – wie viel von ihrem Wissen bleibt tatsächlich erhalten?
Die Antwort darauf entscheidet nicht nur über einzelne Übergaben, sondern über die langfristige Handlungsfähigkeit Ihrer Organisation.
Wenn erfahrene Mitarbeitende eine Position verlassen, ist die Reaktion in vielen Unternehmen häufig:
„Bitte alles noch dokumentieren.“
Das ist grundsätzlich sinnvoll – löst das eigentliche Problem aber nur teilweise. Denn Dokumentation, sofern sie sorgfältig und vollständig angefertigt wurde, speichert Informationen. Strukturierter Wissenstransfer macht aus Informationen Wissen und sorgt dafür, dass dieses Wissen auch verstanden, angewendet und weiterentwickelt werden kann.
Der klassische Reflex: „Bitte alles dokumentieren“
Wenn ein Stellenwechsel ansteht – etwa durch Ruhestand, interne Versetzung oder Projektwechsel – geraten viele Organisationen unter Zeitdruck.
Die naheliegende Lösung scheint klar: Es werden Dokumente erstellt oder aktualisiert. Typische Beispiele sind:
Prozessbeschreibungen
Checklisten
Projektberichte
Ordnerstrukturen
Handbücher
All das kann hilfreich sein. Doch spätestens bei der Nachfolge zeigt sich oft: Die Dokumentation beantwortet viele entscheidende Fragen nicht. Zum Beispiel:
Warum wurde eine bestimmte Lösung gewählt?
Welche informellen Absprachen existieren mit anderen Bereichen?
Welche Risiken treten typischerweise auf?
Welche Kontakte sind besonders wichtig?
Was funktioniert in der Praxis – und was nur auf dem Papier?
Diese Informationen sind selten Teil einer Dokumentation. Sie sind Teil der Erfahrung der Person, die die Aufgabe bisher ausgeübt hat.
Wissen ist mehr als Information
Ein großer Teil des arbeitsrelevanten Wissens ist nicht explizit formuliert. Es steckt in Routinen, Erfahrungen und Entscheidungen. Typische Beispiele sind:
bewährte Vorgehensweisen
typische Fehlerquellen
informelle Netzwerke
Abkürzungen im Prozess
historisch gewachsene Lösungen
Dieses sogenannte implizite Wissen lässt sich nur begrenzt dokumentieren. Es entsteht durch Erfahrung – und wird meist erst durch Dialog, Reflexion und gemeinsame Arbeit verständlich.
Viele Nachfolger erleben deshalb die Situation: Die Informationen sind vorhanden – aber sie ergeben kein klares Bild. Es ist zwar einigermaßen klar, „was zu tun ist“, die Fragen nach dem Wie und dem Warum, den Hintergründen sind aber unbeantwortet. Es fehlt der Kontext:
Wie hängen Themen zusammen?
Welche Aufgaben sind besonders kritisch?
Wo liegen Prioritäten?
Welche Entscheidungen wurden bewusst getroffen?
Ohne diesen Zusammenhang wird Information zwar archiviert, aber Wissen geht verloren und wird erst recht nicht wirklich übertragen.
Wissenstransfer ist ein Prozess – kein Dokument
Ein wirksamer Wissenstransfer besteht aus mehreren Schritten.
1. Überblick schaffen Die Wissenslandkarte macht das Tätigkeitsfeld transparent.
2. Relevantes Wissen identifizieren Welche Themen sind besonders kritisch für die Nachfolge?
3. Transfermaßnahmen planen Gespräche, Praxisbeispiele, gemeinsame Arbeit oder ergänzende Dokumentation.
4. Erfahrung sichtbar machen Entscheidungen, Routinen und typische Herausforderungen werden reflektiert und erläutert.
5. Dokumentation sinnvoll ergänzen Erst jetzt entsteht eine verständliche und hilfreiche Dokumentation.
So wird aus einer Sammlung von Informationen ein übertragbares Verständnis der Aufgabe.
Fazit
Dokumentation ist wichtig, aber sie ersetzt keinen Wissenstransfer. Wer Wissen nachhaltig sichern möchte, muss mehr tun als Dateien zu erstellen. Entscheidend ist, Erfahrung, Kontext und Entscheidungslogiken sichtbar zu machen.
Strukturierter Wissenstransfer sorgt dafür, dass Wissen nicht nur gespeichert, sondern verstanden und weitergegeben wird.
Denn am Ende geht es nicht um Dokumente. Es geht darum, Handlungsfähigkeit zu sichern und weiterzuentwickeln.
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